Triebwerk München setzt auf digitale Zukunft

Gewerbestandort in München-Neuaubing positioniert sich als neues Cluster für Hochtechnologiebetriebe / Infoabend mit Internet-Vordenker und Gastredner Sascha Lobo: „Deutschland ist hier schwach aufgestellt“

Internet Startups, Hochtechnologie, Logistikbetriebe für den Online-Versand, moderne Freizeitangebote – der aktuelle Mieterbesatz weist das Triebwerk München als attraktiven Gewerbestandort für kreative und innovative Unternehmen jeglicher Größe aus. Dabei steht die Vermarktung des rund 400.000 Quadratmeter großen Areals in München-Neuaubing mit seinen imposanten denkmalgeschützten Industriehallen in Backsteinoptik gerade erst am Anfang. Wohin die Reise gehen soll, zeigte die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG als Grundstücksbesitzerin und Projektentwicklerin nun bei einem Informationsabend am vergangenen Donnerstag. „Das Triebwerk München entwickelt sich zunehmend zu einem neuen Cluster für digitale und analoge Zukunftsbetriebe in München“, so Stefan Wiegand, Geschäftsführer der Region Süd der Aurelis.

Internet-Vordenker Sascha Lobo war geladen und wies in einem Vortrag vor mehr als 300 geladenen Gästen darauf hin, dass es insbesondere in einer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt auf die Verfügbarkeit einer entsprechenden Infrastruktur ankommt. „Gerade weil wir heutzutage von überall her arbeiten können, wird der Ort, wo wir das tun, immer wichtiger“, so Lobo. Wlan, Glasfaser, Breitbandkabel, Serverkapazitäten, Stromanbindung, all das gewinnt in einer sich zunehmend digitalisierenden Arbeitswelt an Bedeutung – nicht zuletzt bei Standortentscheidungen. Ein altbekanntes Problem dabei: Deutschland ist hier nach wie vor schlecht aufgestellt. „Bei der Pro-Kopf-Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen liegt Deutschland unter den 28 EU-Staaten auf Platz 28“, so Lobo. Ein klarer Standortnachteil, „denn der Motorraddesigner der Zukunft, der hier im Triebwerk vielleicht einmal arbeitet, tut das nicht am Reißbrett, sondern vermutlich in einer augmented reality“.

Das Triebwerk München profitiert bereits heute von seiner modernen Infrastruktur inklusive Glasfaseranschlüssen und ausreichend Kapazitäten für Rechenzentren und Serverstrukturen. Diese Vorreiterrolle werde die Aurelis weiter besetzen. „Der heutige Abend bestärkt uns in unserer Entscheidung, nicht nur in eine perfekte Verkehrsanbindung über S-Bahn, A99 und A96 zu investieren, sondern auch in eine perfekte Anbindung an die Datenautobahn“, so Wiegand.

Das Triebwerk München im Kontext:

Bis 2001 unterhielt die Deutsche Bahn AG auf dem Areal das Ausbesserungswerk Neuaubing, eines der größten Werke zur Reparatur und Instandhaltung von Güter- und Personenwagen, Triebwagen, Bauteilen und Weichen in Bayern. Insgesamt umfasst das Gelände etwa 400.000 m² Grundstücksfläche und ist damit eine der größten Projektentwicklungen in der Landeshauptstadt. Die Fläche liegt im Südwesten der Stadt, wenige hundert Meter entfernt von der A96 und A99. Auch über die S-Bahn-Station Neuaubing ist die Münchner Innenstadt in wenigen Minuten erreichbar.

Das Areal unterteilt sich in den Gewerbeteil, das „Triebwerk München“, mit rund 140.000 m² Nettobauland sowie 110.000 m² Ausgleichs-, Biotop- und anderen Grünflächen. Auf dem danebenliegenden, zukünftigen Wohngebiet „Gleisharfe“ mit ca. 50.000 m² Geschossfläche können um die 500 Wohnungen entstehen.

Auf dem gewerblich genutzten Gelände des „Triebwerk“ befinden sich mehrere denkmalgeschützte Werkhallen mit historischen Backstein-Fassaden und einer in München selten zu findenden Industriearchitektur. Naturschutzfachlich hoch bewertete Biotopflächen, die umfassend geschützt werden, prägen darüber hinaus den Charakter des Standorts. Die Aurelis plant, das Gelände Stück für Stück zu entwickeln und zu revitalisieren.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

susanne.heck@aurelis-real-estate.de +49 6196 5232-140