Triebwerk München dreht auf

aurelis stellt Planung für das neue Gewerbe- und Wohngebiet in Neuaubing vor / Mehr als 600 Besucher beim Info-Nachmittag auf dem Gelände des ehemaligen AW Neuaubing

Die Zukunft des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn in Neuaubing liegt den Anwohnern im Münchner Westen offenbar sehr am Herzen. Mehr als 600 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag, 02. Juli, zum Info-Nachmittag der aurelis Real Estate GmbH Co. KG, um sich direkt vor Ort über die aktuellen Pläne zur Umgestaltung des rund 400.000 m² großen Areals mit den drei riesigen denkmalgeschützten Hallen zu informieren. Stefan Wiegand, Geschäftsführer der aurelis, stellte außerdem den neuen Namen vor, unter dem der Standort ab sofort vermarktet werden soll: Triebwerk München. “Das Areal hat das Potential, ein Motor der Entwicklung im Münchner Westen zu werden”, so Wiegand, “der Name spiegelt die wirtschaftliche Dynamik des Standorts wieder und geht zugleich auf die ehemalige Nutzung durch die Deutsche Bahn ein.”

Der Startschuss für das Triebwerk München fiel unter dem Motto: “Das Areal mit Zugkraft”. Die aurelis als Grundstückseigentümerin hatte hierzu ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Eine Ausstellung im historischen Kesselhaus dokumentierte die vorgesehene Entwicklung vom ehemaligen Bahnstandort zu einem modernen Gewerbe- und Wohngebiet mit einzigartigem, unter Naturschutz stehendem Ambiente. Oliver Kaps, Projektleiter der aurelis, sowie die ökologischen Gutachter Ullrich Heckes und Dr. Anderlik Wesinger vom Büro H2 stellten die wichtigsten Aspekte der Planung im Rahmen ausgedehnter Führungen über das Gelände vor. Hierzu zählte u.a. ein Besuch der spektakulären, mehr als sechs Meter hohen Wagenreparaturhalle 1 mit ihren rund 24.250 m² Grundfläche, wo innovative Handwerks- und Technologieunternehmen, kreative Dienstleister und aufstrebende Start-ups eine neue Heimat finden sollen. Erschlossen wird der neue Gewerbestandort über die neu erstellte Centa-Hafenbrädl-Straße von dem Gewerbegebiet Freiham Süd aus. Diese Erschließung eröffnet hoffentlich auch die Chance, die Verkehrssituation an der Brunhamstraße ein wenig zu entschärfen. Neben der hochwertigen Industriearchitektur lernten die Gäste auch die besondere ökologische Qualität des ehemaligen AW Neuaubing kennen: In der Zeit der Bahnnutzung waren hier hochwertige “Bahnbiotope” mit ausgedehnten Magerrasenflächen entstanden. Um den Bestand zu sichern und möglicherweise sogar auszuweiten, hat die aurelis den Umweltschutz entsprechend den Vorgaben der Naturschutzbehörden erheblich ausgeweitet. Die Größe der Biotopflächen erhöht sich nach Umsetzung des Bebauungsplans für das Gesamtgebiet von 7,9 ha auf 10,9 ha. Somit bleiben 41% des gesamten Areals auch in Zukunft der Natur vorbehalten. Die aurelis übernimmt sämtliche Kosten für die Pflege und den Schutz der Biotope in den nächsten 20 Jahren. Unter den Teilnehmern fanden sich neben zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern auch viele ehemalige Bahnmitarbeiter, erste Mietinteressenten sowie Vertreter des örtlichen Bezirksausschusses Aubing – Lochhausen – Langwied und des ESV Neuaubing.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Bierzelt, Hüpfburg und bunten Luftballons rundete den Nachmittag ab, den viele Anwohner ganz offensichtlich zu einem Familienausflug nutzten. “Wir freuen uns sehr, dass so viele Münchner unserer Einladung gefolgt sind und sich aus erster Hand über die Planungen und die zahlreichen Maßnahmen zum Erhalt der denkmalgeschützten Industriearchitektur und der hier entstandenen Biotopflächen informieren,” so Wiegand. Sämtliche Einnahmen der Veranstaltung stellt die aurelis dem Bezirksausschuss zur Verfügung. Dieser hat bereits entschieden, dass das Geld dem ESV Neuaubing zu Gute kommen soll.

Zur Attraktivität des neuen Gewerbestandorts trägt auch die optimale Verkehrsanbindung bei: Das Triebwerk München liegt nur wenige hundert Meter von den Autobahnen A96 und A99 entfernt. Wo von 1906 bis 2001 – also rund 100 Jahre lang – Züge und Waggons der Deutschen Bahn instand gesetzt wurden, wird ab 2012 Platz für innovative Handwerks- und Technologieunternehmen, kreative Dienstleister und aufstrebende Start-ups geschaffen. In einer zweiten Phase wird im nördlichen Teil des Areals, an der ehemaligen “Gleisharfe”, ein Wohngebiet mit ca. 350 Wohneinheiten entwickelt. Kernstück des Konzepts, das die aurelis in enger Abstimmung mit den Planungsbehörden der Stadt München, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und Naturschutzgutachtern realisiert, ist die Instandsetzung und Aufwertung von drei riesigen teilweise denkmalgeschützten Hallen mit bis zu 24.250 m² Fläche und über fünf Meter lichter Raumhöhe.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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