Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs für die „Neue Mitte Altona“ gekürt

„Der Entwurf bietet ein überzeugendes Konzept für die gesamte Fläche. Insbesondere die Lösungen zur Überbauung des Hauptgüterbahnhofs haben uns überzeugt.“ so Harald Hempen, Leiter der Region Nord bei der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG.

Nach Auffassung der Jury zeichnet den Entwurf zudem aus, dass er sich hervorragend in den Stadtgrundriss einfügt, große Grünflächen optimal in den neuen Stadtteil integriert und die Vorgabe eines hohen Anteils an Wohnbebauung umsetzt. Zudem werden Belange des Denkmalschutzes eingehalten. Auch vor dem Hintergrund des relativ langen Umsetzungszeitraums entspricht dieser Entwurf der Notwendigkeit, Teilabschnitte der Fläche unabhängig von anderen Flächenentwicklungen zu realisieren.

Der Wettbewerb wurde gemeinsam von den Eigentümern des Geländes (aurelis, Deutsche Bahn AG und Holsten-Brauerei AG) und der Freien und Hansestadt Hamburg ausgelobt. Zehn Wettbewerbsbüros konnten zwischen Juli und November 2010 ihre Ideen für die Gestaltung des insgesamt ca. 30 ha großen, neuen Quartiers einreichen. Das Wettbewerbsverfahren wurde gewählt, da durch die geplante Verlagerung des Fernbahnhofs Altona nach Norden und das Freiwerden weiterer benachbarter Areale neue städtebauliche Chancen für Altona entstehen. Um diese in einem transparenten und effektiven Verfahren für die Ideen- und Konzeptentwicklung zu nutzen, wurde der Wettbewerb durchgeführt.

Für Hempen ist die Einmütigkeit der getroffenen Entscheidung ein weiteres Indiz für die überzeugenden Planungen des Büros Poitiers: „Die Aufgabe ist nicht einfach. Die zunächst zu entwickelnde Fläche um die ehemaligen Güterhallen muss mit der späteren Flächenentwicklung des bisherigen Fernverkehrsbahnhofs harmonieren. Über 2000 Wohnungen sollen entstehen, mit entsprechender Infrastruktur und einem hohen Parkanteil. Diese unterschiedlichen Aspekte wurden im vorliegenden Entwurf bestmöglich kombiniert. Jetzt müssen wir zügig mit der Stadt und Verwaltung die nächsten Schritte gehen.“

Aufgrund der Bedeutung des Projekts unterstützt aurelis die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die weitere Entwicklung des Verfahrens. So waren bereits jetzt zusätzlich zu den Fach- und Sachpreisrichtern sechs gewählte Bürgervertreter im Preisgericht vertreten. Auf Veranstaltungen informiert die Stadt Hamburg gemeinsam mit den Eigentümern über Stand und Planungen des Projekts. Auch künftig wird regelmäßig informiert und kommuniziert. Zielführende und umsetzbare Ideen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern werden aufgenommen. Die aurelis bekennt sich zu ihrer städtebaulichen Verantwortung für die Fläche. Sie wird alle Gespräche mit der dem klaren Ziel führen, einen bestmöglichen Ausgleich zwischen städtebaulich-landschaftsplanerischen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen zu finden.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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