Rückzug des Backstage von den Flächen der aurelis läuft planmäßig

Die Münchner Kulturbühne Backstage hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu
einer dauerhaften Ansiedlung an der Reitknechtstraße vollzogen. Wie die aurelis
als Grundstückseigentümerin in einer gemeinsamen Presseerklärung mit Hans-
Georg Stocker, dem Inhaber des Backstage mitteilt, räumte die Kultureinrichtung
in den vergangenen Tagen fristgerecht ein von der aurelis temporär zur
Verfügung gestelltes Grundstück, das vom Backstage bislang als Parkplatzfläche
genutzt wurde. Gemäß der im vergangenen Jahr getroffenen Vereinbarung
verlängert die Aurelis nun im Gegenzug bis Ende 2013 den Mietvertrag für
wichtige Veranstaltungsräume wie „Werk“, „Halle“ und „Club“, die vom Backstage
ebenfalls temporär genutzt werden. Die Betreiber des Backstage können somit
den Veranstaltungsbetrieb weiter aufrecht erhalten und parallel an der
Realisierung eines „neuen“ Backstage auf eigenem Grund und Boden arbeiten.
„Der erste Schritt für den Rückzug des Backstage von den aurelis-Flächen wurde
getan,“ so Stefan Wiegand, Geschäftsführer der Region Süd der aurelis, „alles
läuft so weit planmäßig.“

Nach zähen Verhandlungen hatten sich beide Parteien im Dezember 2011 auf ein
Verfahren zur Räumung der diversen zeitweilig angemieteten Flächen geeinigt.
Ziel ist es, den Betreibern der überregional bekannten Kultureinrichtung eine
letzte Frist zur Umsetzung ihrer Pläne für ein dauerhaft nutzbares Backstage zu
verschaffen. Diese Frist läuft spätestens Ende 2014 aus. Spielraum für weitere
Verlängerungen besteht nicht, da die angemieteten Flächen Teil der Projektentwicklung des neuen Stadtquartiers Am Hirschgarten sind – einem
Bauprojekt, das Wohnraum für mehr als 3.500 Anwohner bietet.

Die Vereinbarung zwischen aurelis und Backstage sieht vor, dass die
Kulturbühne Ende 2013 das „Werk“, das zu großen Teilen auf Flächen der aurelis
steht, räumt und zurück baut. Wenn auch dieser Schritt wie geplant umgesetzt
wird, verlängert die aurelis anschließend die Mietverträge für zwei kleinere
Veranstaltungsbereiche („Club“ und „Halle“) bis Ende 2014. Spätestens dann soll
das „neue“ Backstage auf dem Grundstück stehen, das die Betreiber im März
2010 zu einem Drittel des Verkehrswertes von der aurelis erworben haben.
„Wir drücken dem Backstage die Daumen, dass sich der Neubau innerhalb des
vorgegebenen Zeitraums machen lässt“, so Wiegand. Seit Jahren fördert die
aurelis das Backstage, etwa im Rahmen des vergünstigten Grundstücksverkaufs,
durch die mehrmalige Verlängerung der Mietverträge für Flächen, die eigentlich
nur temporär zur Verfügung stehen sollten oder bei Detailfragen wie der Nutzung
von Container- und Parkplatzflächen sowie der Strom- und Wasserversorgung.
„Mehr können wir zum Gelingen nicht beitragen“, so Wiegand. Entsprechend
positiv sieht Hans-Georg Stocker das Verhältnis: „Ohne die aurelis gäbe es das
Backstage schon lange nicht mehr.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

susanne.heck@aurelis-real-estate.de +49 6196 5232-140