Quartiersentwicklung Bergisches Plateau kurz vor dem Abschluss

Die letzten beiden Baufelder sind verkauft / Neubau eines inklusiven Kindergartens rundet das Projekt ab

An der Luhns-Straße im nördlichen Eingangsbereich des Projektes Bergisches Plateau hat die Aurelis die beiden letzten Baufelder an den Wuppertaler Projektentwickler Colemus verkauft. Damit steht die Quartiersentwicklung in Wuppertal-Wichlinghausen kurz vor dem Abschluss. Gleichzeitig läuft der Bauantrag für einen neuen Kindergarten mit Förderschwerpunkt Inklusion an der Dr.-Kurt-Herberts-Straße. Die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG hat das Grundstück im Frühjahr 2015 an die Stiftung veräußert.

Noch in diesem Jahr will Colemus die ersten von 17 Doppel- und Reihenhäusern realisieren. Die Kaufpreise sollen bei 250.000 Euro beginnen. „Colemus hat ein sehr attraktives Bebauungskonzept mit zweigeschossigen modernen und großzügigen Reihen- und Doppelhäusern mit Pultdach und Dachterrassen entwickelt,“ informiert Projektleiter Marcus Behnke. „Und der Bau des Kindergartens rundet das Gesamtbild im neuen Stadtquartier ab.“

Am 1. August 2016 soll der inklusive Kindergarten eröffnet werden. Das ist das Ziel von Dr. Martin Hamburger, in Personalunion Vorsitzender der Stiftung Kuratorium Behindertes Kind und des Vereins Leben in Vielfalt (LiV). Bauherr ist die Stiftung Kuratorium Behindertes Kind, die rund 1,5 Mio. Euro in das Projekt investiert. Für den Verein Leben in Vielfalt arbeiten in den angeschlossenen Einrichtungen der pädagogischen Betreuung, der Therapie und der Frühförderung rund 140 Menschen mit bis zu 500 Kindern im Alter von wenigen Wochen bis zu ihrer Einschulung. In dem neuen Kindergarten soll es zusätzlich drei Gruppen für ca. 60 Kinder geben. Liegt die Baugenehmigung vor, soll die Immobilie in rund siebenmonatiger Bauzeit fertig gestellt werden. „Wir möchten gerne noch in diesem Jahr anfangen zu bauen, damit wir ungeachtet möglicher Wetterkapriolen pünktlich zum neuen Kindergartenjahr fertig werden“, so LiV-Geschäftsführer Thomas Bartsch.

Entwicklung von der Brachfläche zum Quartier

Seit dem ersten Spatenstich für die Erschließung des Geländes im Jahr 2007 ist auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Wichlinghausen ein neues Stadtquartier entstanden. Der Grundstückseigentümer, das Immobilienunternehmen Aurelis, war hier als Landentwickler tätig, um das brachliegende Gelände wieder in die Stadt zu integrieren. Nach einer städtebaulichen Mehrfachbeauftragung unter Beteiligung von vier Planungsbüros entwickelte Aurelis das Wohnquartier „Bergisches Plateau“. Prozessbegleitende Workshops mit intensiver Bürgerbeteiligung sicherten die Akzeptanz des Projektes. Die öffentlichen Grünanlagen und die Verkehrsflächen wurden von Aurelis hergestellt und an die Stadt übertragen. Die Erschließungsstraßen wurden als Ringstraße angelegt, Durchgangsverkehr wird damit vermieden. Auf den Grünflächen im Süden wurden ein Kinderspielplatz und ein Bolzplatz angelegt. „Das Baugebiet – rund 133.000 Quadratmeter – erfüllte mit seiner zentralen Lage, bester Infrastruktur und dem ruhigen Umfeld alle Voraussetzungen für modernes, städtisches Wohnen“, resümiert Marcus Behnke.

Insgesamt sind unter Regie der Aurelis auf dem Bergischen Plateau 245 Wohneinheiten und ein Nahversorger entstanden. Neben dem Wuppertaler Unternehmen Colemus, das bereits im ersten Bauabschnitt 16 Häuser errichtete, haben die VISTA Reihenhaus GmbH (Mönchengladbach), die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH (Essen) und die Deutsche Reihenhaus AG (Köln) die Wohneinheiten auf dem Bergischen Plateau errichtet. „Aurelis hat rund 9,2 Mio. Euro in die Entwicklung des Bergischen Plateaus investiert. Direkt und indirekt haben wir durch das Projekt in Wuppertal Investitionen in der Größenordnung eines hohen zweistelligen Millionenbetrages bewirkt“, schätzt Marcus Behnke. „Zahlreiche Hauskäufer kommen übrigens aus der direkten Nachbarschaft und sind bereits im Stadtteil aufgewachsen.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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