Neubau für die Ohm-Hochschule kommt 2013

Ab März 2013 kann die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg ein neues Hörsaalgebäude nutzen. Es entsteht in der Bahnhofstraße an der Ecke zur Dürrenhofstraße und befindet sich direkt gegenüber dem Campus 3 des OHM. Der entsprechende Vertrag wurde heute an der Ohm-Hochschule von der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) und der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG unterzeichnet.
„Der Freistaat Bayern hat mit der aurelis einen zuverlässigen Partner gewonnen, der auf unsere Wünsche als Nutzer des Gebäudes hervorragend eingeht“, betonte der Präsident der Ohm-Hochschule, Prof. Dr. Michael Braun. „Wir versprechen uns für unsere Fakultäten und für unsere Studierenden eine deutliche Verbesserung der räumlichen Situation. Besonders erfreulich ist, dass das neue Gebäude in Laufnähe zu den anderen Standorten des OHM liegt und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend zu erreichen ist.“

Nach dem Scheitern der ersten Ausschreibung wurde das Projekt Anfang des Jahres erneut europaweit in einem Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben. Am 1. September 2011 erteilte die IMBY der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG den Zuschlag für den Bau und die Vermietung eines neuen Hörsaalgebäudes mit rund 8.200 Quadratmeter Nutzfläche. „Das Angebot der aurelis überzeugte vor allem im Hinblick auf die Größe der Mietflächen“, hob Dieter Knauer, Geschäftsführer der IMBY München, bei der Vertragsunterzeichnung hervor. „Darüber hinaus errichtet die aurelis auch ein Parkhaus mit 271 Parkplätzen für die Hochschule direkt neben dem neuen Gebäude, so dass genügend Stellplätze zur Verfügung stehen werden.“

„Wir freuen uns, dass unser Konzept überzeugt hat“, so Dr. Joachim Wieland, Sprecher der Geschäftsführung bei aurelis, bei der Vertragsunterzeichnung. „Wir bieten eine passgenaue Lösung, die wir bis Februar 2013 umsetzen werden. Im März 2013 kann die Hochschule einziehen und die neuen Räume nutzen.“

Platz für 1.000 Studierende

In dem Neubau werden rund 1.000 Studierende und mehrere Fakultäten Platz finden. Im Erdgeschoss entstehen mehrere Hörsäle für unterschiedliche Fakultäten sowie ein Foyer und ein Ausstellungsbereich. „Bei dem Ausstellungsbereich haben wir vor allem an unsere Fakultät Architektur gedacht. Damit sie die Flächen ideal nutzen kann, wird im Erdgeschoss eigens eine flexible Trennwand eingebaut“, freut sich Präsident Prof. Dr. Michael Braun.
Im ersten und zweiten Obergeschoss sind die Seminarräume und Büros für Teile der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi), der Fakultät Betriebswirtschaft (BW) und der Fakultät Sozialwissenschaften (SW) untergebracht. Das dritte und vierte Obergeschoss wird das neue Domizil der gesamten Fakultät Architektur (AR). Untergeschoss und Dachgeschoss sind für Gebäudetechnik und Nebenräume geplant.

Fünfgeschossiges Gebäude

Der Entwurf der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG zeigt einen trapezförmigen Baukörper zwischen der Gleisfläche der Deutschen Bahn AG im Süden und der Bahnhofstraße im Norden. Der fünfgeschossige, kompakte Gebäudekomplex mit einer Nutzfläche von ca. 8.200 Quadratmetern ist geprägt durch den über alle Geschosse gehenden inneren Lichthof, der als oberen Abschluss ein transparentes Dach erhält.

Die Freifläche mit einer Baumgruppe zwischen der westlichen Seite des Hörsaalgebäudes und dem angrenzenden Parkhaus mit 271 Stellplätzen schafft Platz und verbindet die Gebäude als Campus.

Der Hauptzugang zur Hochschule liegt im östlichen Bereich des Grundstücks und erfolgt über eine terrassenähnlich ausgebildete Platz- und Treppensituation. Somit besteht auch eine kurze Wegeverbindung zum Campus 3 des OHM auf der anderen Straßenseite. Am Haupteingang sind S-Bahn, Straßenbahn und Bus über unmittelbar angrenzende Haltestellen bestens zu erreichen.

„Der innere Lichthof dominiert die Form des Baukörpers und bringt Tageslicht in die Kommunikationszonen aller Geschosse“, so Jochen Pfefferle, Leiter Projektmanagement in der Region Süd der aurelis. „Die Geschosse werden über eine im inneren Lichthof liegende Treppe miteinander verbunden. Zwei Aufzüge in den Bereichen der zusätzlichen zwei Treppenhäusern bieten einen barrierefreien Zugang zu allen Räumlichkeiten des Hörsaalgebäudes.“

Für zwölf Jahre gemietet

Die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg wird den so genannten „Bestellbau“ ab März 2013 nutzen. Er ist und bleibt jedoch ein Mietgebäude, der Freistaat Bayern garantiert einen zwölfjährigen Mietvertrag mit der zweimaligen Option auf weitere fünf Jahre. Danach kann das Gebäude gegebenenfalls anderweitig genutzt werden.
„Bis zur Fertigstellung des Baus werden wir bei Raumproblemen Interimslösungen nutzen“, schließt Präsident Prof. Dr. Michael Braun. „Hier unterstützt uns die IMBY hervorragend bei der Sondierung der Mietobjekte. Die abschließenden Absprachen stehen allerdings noch aus.“

Zusatzinformationen:
Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) ist für das Immobilienmanagement der staatseigenen und staatlich genutzten Liegenschaften verantwortlich. Als immobilienwirtschaftliches Kompetenzzentrum des Freistaats Bayern bietet sie im Kontakt zu den Marktteilnehmern der Immobilienbranche aus einer Hand Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Flächenmanagement, Kaufmännisches Facilitymanagement, Immobilienverkehr und Eigentum und in der Grundbesitzverwaltung. Seine Kunden sind die Behörden des Freistaats Bayern, Kommunen, aber auch die Wirtschaft und Private. Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) beschäftigt derzeit knapp 200 Mitarbeiter. Sie ist weder eine Behörde noch etwa eine GmbH, sondern hat die Rechtsform eines Staatsbetriebes. Mit der Zentrale in München, ihren Regionalvertretungen in Nürnberg, Bamberg, Würzburg, Augsburg, München, Landshut und Regensburg sowie Büros in Ingolstadt und Bad Kissingen ist die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) in allen bayerischen Regierungsbezirken präsent.
www.immobilien.bayern.de

Die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG ist ein Immobilienunternehmen, das derzeit über knapp 19 Millionen Quadratmeter ehemaliger Bahnflächen verfügt. Das Unternehmen ist bundesweit mit großen, innenstadtnahen Arealen vertreten, die meisten davon in Metropolregionen und wirtschaftlich interessanten Ballungszentren. Damit bietet sich Investoren und Bauträgern die Chance, reizvolle städtebauliche Freiräume für urbane Entwicklungsprojekte zu nutzen. aurelis schafft dafür die Voraussetzungen: Sie entwickelt die Areale in Kooperation mit den Kommunen bis Planungsrecht besteht und die Flächen baureif sind, um sie anschließend zu veräußern. Darüber hinaus organisiert und betreut das Unternehmen ein großes Angebot an Mietobjekten: Hallen, Gebäude oder Flächen. In Absprache mit den Mietern revitalisiert aurelis Objekte aus dem eigenen Bestand oder errichtet auf eigenen Flächen Neubauten.
www.aurelis-real-estate.de

Die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg – kurz das OHM – ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften, an der praxisbezogen gelehrt und geforscht wird. Zwölf bieten grundständige und weiterführende Studiengänge ebenso an wie Weiterbildungsangebote oder duale Studienvarianten. Mit mehr als 9.500 Studierenden, 266 Professorinnen und Professoren und 346 Lehrbeauftragten ist das OHM die zweitgrößte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern und eine der größten bundesweit. Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste bayerische Hochschule für angewandte Wissenschaften pflegt das OHM hervorragende Kontakte zur Wirtschaft. Auch als „global player“ ist die Hochschule aktiv und hat weltweit über 130 Hochschulpartnerschaften aufgebaut. Dies erleichtert den internationalen Austausch, wovon auch rund 1.100 ausländische Studierende aus 96 Nationen profitieren.
www.ohm-hochschule.de

Hinweis für Redaktionen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Cornelia Ertl von der IMBY, Tel. 089/21903814 oder Daniel Schreyer von Concilius für die aurelis, Tel. 089/944180 +++ Gerne hilft auch die Hochschulkommunikation weiter, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@ohm-hochschule.de

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