Le Quartier Central: „Halbzeit“ für die Erschließung des neuen Viertels

Genau ein Jahr nach dem offiziellen Spatenstich durch Oberbürgermeister Dirk Elbers haben die umfangreichen Infrastrukturarbeiten für das neue Stadtviertel Le Quartier Central das Gelände im Stadtteil Pempelfort erkennbar verändert. Die Arbeiten sind wesentliche Grundlage für die laufende Wohnbebauung im Le Quartier Central. Vor allem der Lärmschutzwall zwischen Franklin- und Jülicher Brücke sowie das in den Wall integrierte neue Umspannwerk der Stadtwerke setzen sichtbare Zeichen für die Neugestaltung der früheren Industriebrache.

Unterirdisch ist die Erschließung des Geländes nahezu fertiggestellt. Die von aurelis beauftragten Unternehmen haben mehr als 6000 Meter Kanalrohre verlegt, die Regen- und Schmutzwasser des neuen Viertels ableiten werden. Die Kanäle verlaufen parallel zur künftigen Toulouser Allee (die neben den Bahngleisen angelegt wird) und zur Marc-Chagall-Straße. Über letztere werden die Bürobauten im Süden und die Wohnungen im Norden des Areals angedient. Mit dem Endausbau der Toulouser Allee und dem Südabschnitt der Marc-Chagall-Straße wird noch in diesem Jahr begonnen.

Die Spindel für Rad- und Fußwege, die Le Quartier Central mit der Franklinbrücke verknüpft, wird derzeit vorbereitet. Fertig montiert sind die Verankerungen für die künftige Lärmschutzwand im Süden des Geländes. Der sich nach Norden anschließende Lärmschutzwall, der nach seiner Fertigstellung über 600 Meter lang und acht Meter hoch sein wird, wächst kontinuierlich. Die Gabionenwand, die den Wall zur Bahnstrecke hin abschließt, ist zu 60 Prozent fertiggestellt.

Ralph Schneemann, Leiter der Projektentwicklung aurelis, Regionalbüro West, hat die Entstehung des neuen Stadtviertels von Beginn an begleitet. „Ich bin äußerst zufrieden, dass wir mit den Erschließungsarbeiten so gut im Plan liegen. Nun können wir auch die weitere Begrünung des Viertels in Angriff nehmen.“ Im Oktober werden voraussichtlich die Baumpflanzungen im Maurice-Ravel-Park (nördlich der Franklinbrücke) beginnen; dieser Teil des Stadtgartens soll ab Herbst 2011 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Auch die Anlage des Mittelstreifens der Toulouser Allee beginnt im Oktober – hier werden neben 98 Platanen unter anderem 134.000 Blumenzwiebeln gepflanzt.

Die komplette Fertigstellung der Gesamterschließung einschließlich aller Verkehrsbauten ist für 2013 ins Auge gefasst.

Ralph Schneemann: „Zwischen Wehrhahn und Franklinbrücke sind nunmehr alle technischen und logistischen Voraussetzungen für die Bebauung entlang der Toulouser Allee geschaffen. Wir sind optimistisch, noch in diesem Jahr erste Investoren vorstellen zu können.“ In diesem Bereich ist die Errichtung von 158.000 m2 Bruttogeschossfläche möglich. Die dort vorgesehenen Büroflächen für rund 9.000 Arbeitsplätze können durch Hotel- und Gastronomieangebote ergänzt werden.

Die Flächen für die Bürobebauung sind in sechs Baufelder aufgeteilt. Ralph Schneemann: „Das sind Flächen, die westlich direkt an den neuen Stadtgarten (Berty-Albrecht-Park) grenzen, und zugleich optimal ans Düsseldorfer Verkehrsnetz angeschlossen sind. Ab 2015 haben die Bürogebäude sogar eine U-Bahn-Station sozusagen direkt vor der Tür.“

Diese Vorzüge genießen natürlich Anwohner und Büronutzer gleichermaßen. An dem Standort, darauf hat die Stadt Düsseldorf aktuell hingewiesen, ist laut gültigem Bebauungsplan auch ein Teil Wohnbebauung möglich. Ralph Schneemann: „Was auf diesen Baufeldern letztendlich geschieht, ist auch vom Konzept künftiger Investoren abhängig.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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