Kooperativer Prozess in Vaihingen: aurelis bietet Workshops mit Stadt an

Die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, ein Unternehmen von HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH und Redwood Grove International L. P., will in einem kooperativen Planungsprozess gemeinsam mit Politik und Verwaltung ein Nutzungskonzept für ihre Fläche in Vaihingen entwickeln. Dafür hat die Grundstückseigentümerin nun eine Verfahrensskizze an Beteiligte und Entscheider geschickt.

Das ca. 25.000 Quadratmeter große Grundstück, das Planungsgegenstand dieses Verfahrens ist, liegt nahe dem Bahnhof Vaihingen, östlich der Bahntrasse und wird über die Industriestraße und Schockenriedstraße erschlossen. Von 2007 bis zum März dieses Jahres war die Nutzung des Geländes als Standort für den Fernomnibusbahnhof (FOB) mit ergänzendem Dienstleistungskomplex im Gespräch. Inzwischen hat der Ausschuss für Umwelt und Technik (UTA) in Ermangelung politischer Mehrheiten das Bebauungsplanverfahren ausgesetzt.

aurelis-Geschäftsführer Thaddäus Zajac setzt nun auf einen Beteiligungsprozess. „Das Thema FOB war gestern. Wir wollen jetzt einen Neuanfang machen und gemeinsam eine standortadäquate und wirtschaftliche Lösung erarbeiten, die breite Akzeptanz findet.“

Zajac sieht enormes Potenzial in dem Gelände: „Wir stehen hier zwar nicht unter Verwertungsdruck. Aus unserer Sicht ist es aber sinnvoll und möglich, ein so zentrales Entwicklungsgebiet städtebaulich besser zu integrieren.“ Dabei sollen auch die zurzeit bestehenden Mieter auf der Fläche in die künftigen Planungen eingebunden werden.

Das Verfahren könnte entsprechend der Vorschläge von aurelis so aussehen: In moderierten Workshops wird gemeinsam ein konsensfähiges Konzept erarbeitet, das die Grundlage eines Rahmenplans bildet. Aktiv begleitet werden die Termine von einem Stuttgarter Verkehrsplaner sowie einem Architekten und Stadtplaner. Sie skizzieren auf der Basis der Diskussionsbeiträge verschiedene städtebauliche Szenarien, die dabei helfen sollen, dass sich die Beteiligten einer Lösung annähern. Die Workshops werden moderiert von einem Vertreter der „Forschungs- und Informationsgesellschaft für Fach- und Rechtsfragen der Raum- und Umweltplanung mbH“ (FIRU).

Die bisherige Resonanz auf die Prozess-Skizze ist positiv. Welche Vertreter der angeschriebenen Parteien und Gremien tatsächlich an dem Verfahren teilnehmen, das überlässt aurelis den Entscheidern. Zajac dazu: „Wir haben keinerlei Berührungsängste und arbeiten mit allen zusammen. Der Wunsch, zu einem Ergebnis zu kommen, von dem alle profitieren, ist entscheidend.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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