Europaviertel West: aurelis beginnt mit der Anlage des Europagartens

Mit einer symbolischen Baumpflanzung hat die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG heute den Baubeginn für den Europagarten gefeiert. Bis Anfang 2011 wird nun der erste Bauabschnitt dieses neuen öffentlichen Parks im Zentrum des Frankfurter Europaviertel West umgesetzt.

Gemeinsam mit Stadträtin Dr. Manuela Rottmann und Vertretern aus Stadt- und Ortspolitik sowie Persönlichkeiten aus den benachbarten Stadtteilen Gallus und Kuhwald wurden die ersten vier von insgesamt 360 Bäumen des neuen Europagartens gepflanzt. Den Anfang machte ein ca. sieben Meter großer Spitzahorn, lateinisch: Acer platanoides.

Der erste Bauabschnitt des Europagartens umfasst eine Fläche von ca. 40.000 Quadratmetern im Norden und Süden des Parks. Der gesamte Park wird etwa 60.000 Quadratmeter groß sein und weitere 30.000 Quadratmeter Zugangsflächen im Norden und Süden erhalten. Spätestens 2014 soll er komplett angelegt sein. Die Kosten belaufen sich insgesamt schätzungsweise auf über fünf Millionen Euro.

Im Dezember 2008 war ein europaweiter „freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb“ abgeschlossen worden, aus dem das Berliner Büro Relais Landschaftsarchitekten mit seinem Entwurf als Sieger hervorging. Seitdem war die Planung in enger Abstimmung mit dem Grünflächenamt der Stadt Frankfurt und dem zuständigen Ortsbeirat 1 vertieft worden. So entsteht nunmehr ein Quartierspark, der die Aspekte der europäischen Gartenkultur aufnimmt und individuell interpretiert. Wichtig ist aber auch die praktische Nutzbarkeit des Europagartens: So wird eine baumgesäumte Promenade mit ruhigen, heckengeschützten Sitzbereichen um den Park führen. Daran anschließend sind mehrere Spielbereiche für Kinder sowie im Westen des Parks ein Areal mit Wasserbecken und Pflanzungen geplant.

Über die Zugangsflächen wird der Europagarten künftig mit dem Rebstockpark am Römerhof verbunden sein. Somit wird es voraussichtlich ab Sommer 2011 möglich sein, vom Europaviertel und vom südlichen Gallus durchgängig im Grünen bis an die Nidda zu spazieren.

Stadträtin Manuela Rottmann hob in ihrem Grußwort die ökologische Komponente des Europaviertels hervor: „Hier ist es in einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Stadt und privaten Investoren gelungen, ein wirklich nachhaltiges Quartier zu schaffen. Ein Stadtviertel der kurzen Wege zwischen Wohnen, Arbeiten, Nahversorgen und Erholen, das etwa so viele Grünflächen aufweist wie Bauland. Die ohnehin ökologischste Art der Stadtentwicklung, die Wiedernutzung einer innerstädtischen Konversionsfläche, wird mit dem hohen Freiflächenanteil nochmals verstärkt.“

Das Europaviertel West umfasst etwa 670.000 Quadratmeter Fläche mit ca. 293.300 Quadratmetern Nettobauland. Es sind 223.000 Quadratmeter öffentliches Grün geplant. Weitere 154.000 Quadratmeter sind für Straßen, Wege und Plätze vorgesehen, die jeweils ebenfalls begrünt werden. So wird beispielsweise der Boulevard in seinem insgesamt 60 Meter breiten Straßenraum auf einem Drittel einen Grünstreifen enthalten.

Thomas Reinhard, Leiter des Projektes „Europaviertel West“ bei aurelis, weist vor allem auf die hohe Bedeutung einer frühzeitigen Infrastruktur hin: „Damit Bewohner und Beschäftigte des Europaviertels von Anfang an die Qualitäten dieses Quartiers erleben, ist es wichtig, dass Straßen, Plätze und Grünflächen schon früh verfügbar sind. Und im Frühjahr 2011 wird auch die erste KITA an der Idsteiner Straße in Betrieb gehen. Davon werden die jungen Familien in den Wohnprojekten “GWH am Europagarten“ und „Westlife No. 1“ unmittelbar profitieren können.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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