„Duisburger Freiheit“ als weiterer Meilenstein in der Innenstadtentwicklung

Im Oktober 2008 wurde von der Stadt Duisburg und der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG auf der Expo Real, der größten Gewerbeimmobilienmesse Europas, ein „Letter of Intent“ über die Entwicklung des rund 35 Hektar großen Areals an der Südseite des Duisburger Hauptbahnhofes unterzeichnet. Rund sechs Monate später nimmt das Projekt konkrete Formen an: Die Mitglieder des Rates der Stadt und der Bezirksvertretung Mitte wurden heute aus erster Hand über die städtebauliche Rahmenplanung informiert, die das renommierte Architektenbüro Foster + Partners für das Projekt mit dem Namen „Duisburger Freiheit“ entwickelte.

Am gleichen Abend wurde das Projekt vor mehreren Hundert geladenen Gästen im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung in der alten Güterhalle auf dem Areal vorgestellt. In konsequenter Weiterentwicklung des bereits 2007 von Foster entwickelten Masterplans für die Duisburger City soll auf der rund 1,6 Kilometer langen, 275 Meter breiten und rund 35 Hektar großen Fläche am alten Güterbahnhof zwischen Hauptbahnhof und der BAB-59-Anschlussstelle Hochfeld ab 2010 ein weiterer, citynaher Büro- und Dienstleistungsstandort entstehen.

Die städtebauliche Rahmenplanung für die „Duisburger Freiheit“ lässt den Planern, Architekten und künftigen Investoren vor Ort Gestaltungsspielraum für kreative Lösungen, die vor allem auch Aspekte wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Das Areal teilt sich in drei Entwicklungsbereiche auf: Nördlich der Koloniestraße bietet sich vornehmlich eine Büro- und Dienstleistungsnutzung an. Zwischen Koloniestraße und Karl-Lehr-Straße ist ebenfalls Büronutzung vorgesehen, die um Handel und Dienstleistung, Gastronomie, Freizeit und Kultur ergänzt wird. Südlich der Karl-Lehr-Straße soll ein Gewerbepark mit einem Einrichtungshaus entstehen.

Die planerische Konzeption bietet unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten mit einer Variabilität in den jeweiligen Nutzungssegmenten, so dass bei Bedarf auf entsprechende Anforderungen des Marktes reagiert werden kann.

Nach einer Reihe von Untersuchungen, in denen unter anderem Windverhältnisse, vorhandene Lärmbelastungen, Sonnenstände und Verkehrsaufkommen eine Rolle spielten, sehen Foster + Partners für den neu entstehenden Duisburger Stadtteil eine „Oase der Ruhe“ in Form eines zentralen Parks vor. Die bisherige Insellage des Areals mit nur einem Zugang wird künftig durch drei Straßenverbindungen aufgehoben. Die Planungen sehen vor, das Gelände im Bereich der Karl-Lehr-Straße bis auf das Fahrbahnniveau abzusenken. Einen weiteren Zugang haben die Planer über die Koloniestraße vorgesehen.

Der bereits lange formulierten Absicht, im Rahmen der Masterplanung für den Emscher-Landschaftspark 2010 die Duisburger City über einen Grünzug mit dem Rhein und dem Sportpark Wedau zu verbinden, trägt der jetzt vorgelegte Planungsentwurf Rechnung. Radfahrer haben künftig die Möglichkeit, die Fläche in Nord-Süd-Richtung durchgängig zu befahren. Die Bebauung soll am Rand des Areals entstehen, die versetzt angeordneten Bauwerke können ideal die Funktion von Lärm- und Schallschutz für das gesamte Gebiet übernehmen.

Architektonische Besonderheit in der Planung ist ein Gebäude an der Koloniestraße, in dem eine Sondernutzung in Form einer hochwertigen öffentlichen Nutzung oder ähnliches denkbar ist.

„Wir haben den Grundstein für die positive Entwicklung der Innenstadt bereits vor Jahren mit dem Innenhafen-Projekt gelegt, mit dem wir uns als zukunftsweisender Bürostandort positioniert haben“, so Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft. „Die Duisburger Freiheit ist die logische Fortsetzung dessen; wir schaffen damit ein notwendiges Flächenangebot, da wir die Nachfrage im Innenhafen nicht mehr befriedigen können.“ aurelis-Geschäftsführer Dr. Joachim Wieland ergänzt: „Mit dem städtebaulichen Konzept des Büros Foster + Partners haben wir die beste Grundlage für eine qualitativ hochwertige Entwicklung der Fläche, alle Beteiligten sind entschlossen, den Qualitätsstandard des Innenhafens fortzuschreiben.“

Optimistische Töne schlägt auch der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland an: „Die Citylage direkt am Hauptbahnhof, die Erschließung durch zwei Autobahnanschlussstellen und auch die Nähe zum Düsseldorfer Flughafen sind gewichtige Argumente für den Standort.“ Einen ersten Erfolg gab es bereits vor dem ersten Spatenstich: Ein Einrichtungshaus möchte möglichst zeitnah an einem zentralen Standort seine Pforten öffnen.

Für die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG gehört Duisburg zu den wichtigsten Standorten in Deutschland. Im Duisburger Portfolio der aurelis befinden sich ehemalige Bahnflächen von knapp 1,7 Mio. Quadratmetern verteilt auf zwölf Grundstücke mit 88 Hektar in unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Angesichts der Bedeutung des Standorts Duisburg für aurelis hat das Unternehmen entschieden, sein Regionalbüro West zum 15. Juni 2009 von Köln nach Duisburg zu verlegen.

Die Projektbeteiligten
Die Stadt Duisburg – das Wichtigste in Kürze: Halbmillionenmetropole am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr. Oberzentrum des Niederrheins. Logistische Drehscheibe des Landes mit dem größten Binnenhafen Europas. „Hafen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010“. Führender europäischer Stahlstandort. Universitätsstadt. Stadt der internationalen Beziehungen.

aurelis Real Estate GmbH & Co. KG verfügt deutschlandweit über ein Portfolio von rund 24 Millionen m2 citynaher Flächen. Das Unternehmen entwickelt die Areale zusammen mit den Kommunen, bis Planungsrecht besteht und die Fläche baureif ist, um sie anschließend zu veräußern. Darüber hinaus bietet aurelis eine vielseitige Auswahl an Mietobjekten mit Potenzial: Hallen, moderne Bürogebäude oder Freiflächen.

Die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH ist verantwortlich für die städtebauliche und stadtfunktionale Weiterentwicklung, Konkretisierung und Umsetzung des Masterplans für die Duisburger Innenstadt. In Abstimmung mit der Stadt Duisburg realisiert die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft bereits die Weiterentwicklung und vermarktungsfähige Konkretisierung des planerischen Gesamtkonzepts „Innenhafen Duisburg“.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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