Der Weg ist frei für ein neues Quartier am Südbahnhof: Heilbronner Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan

Gestern, am 18. Juni 2013, hat der Gemeinderat in Heilbronn die Planung zur Entwicklung des ehemaligen Südbahnhofs per Satzung beschlossen. Auf dem rund 70.000 m² großen Areal südlich des Heilbronner Stadtzentrums soll nach den Vorstellungen von Stadt und Grundstückseigentümerin Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG in den kommenden Jahren ein innerstädtisches Wohnquartier mit 350 bis 400 Wohneinheiten entstehen. Neben dem Geschosswohnungsbau sollen auch gewerbliche Flächen in das Quartier integriert werden und den bestehenden Lebensmittelmarkt um weitere Nahversorgungseinrichtungen ergänzen. Die Besiedelung des Geländes wird durch insgesamt 9.500 m² Grünfläche aufgelockert.

„Mit der Zustimmung des Gemeinderats ist ein langjähriger Planungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Das ist das Ergebnis einer wirklich guten und lösungsorientierten Zusammenarbeit“, sagt Klaus Gudzent, Projektleiter bei Aurelis. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, dem Energieversorger ZEAG und den städtischen Entsorgungsbetrieben habe man einen Standort geplant, an dem vieles Vorbildcharakter habe.

Der Bebauungsplan sieht vor, dass auf dem Südbahnhofgelände überwiegend Wohnhäuser mit drei Vollgeschossen und einem zurückspringenden Dachgeschoss gebaut werden. Geplant sind außerdem eine Kindertagesstätte mit 70 Plätzen, Raum für Arztpraxen, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten und Büros. Eine Betreuungseinrichtung für Senioren soll das Angebot abrunden.Bereits angelaufen sind Maßnahmen, um die Infrastruktur aufzubauen. Geplant ist, dass der örtliche Energieversorger, die ZEAG Energie AG, das Areal an ein Nahwärmenetz anschließen, die Möglichkeiten für Stromtankstellen schaffen und Glasfaserkabel legen wird. Die Entsorgungsbetriebe der Stadt werden die bestehende Kanalisation auf der Fläche deutlich erweitern.

Zwischen der künftigen Bebauung wird eine öffentliche Grünfläche mit Plätzen und Spielflächen als Teil einer in Ost-West-Richtung verlaufenden Freiraumachse eingerichtet. Das Verkehrskonzept sieht einen Rad- und Fußweg auf dieser Quartiersachse vor, der an die bestehenden Verbindungen angeschlossen wird. „Hier verbinden sich Konzepte für qualitätsvolles innerstädtisches Wohnen, für zeitgemäße Mobilität, eine zukunftssichere Energieversorgung und hochmoderne Kommunikationstechnik“, fasst Klaus Gudzent zusammen. „In den kommenden zwei Jahren wird hier aus einer weitgehenden Brache ein lebendiges Quartier, von dem auch die benachbarten Viertel profitieren.“

Das Immobilienunternehmen Aurelis will unverzüglich mit der Vermarktung der einzelnen Baufelder beginnen. Der Zeitplan ist anspruchsvoll. Die letzten gewerblichen Mietverträge laufen bis Ende 2014 aus. Auf anderen Baufeldern, die bereits frei geräumt sind, kann in Kürze mit dem Bau begonnen werden, sodass die ersten Wohnungen voraussichtlich schon im Frühjahr 2015 beziehbar sind.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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