Das Vaihinger Band soll Quartiere verbinden

Über 50 Teilnehmer folgten am Dienstagabend der Einladung von Grundstückseigentümerin aurelis Real Estate GmbH & Co. KG zum 2. Workshop, der die Beplanung des aurelis-Areals am Vaihinger S-Bahnhof zum Thema hatte. Im Mittelpunkt stand die Präsentation der drei unterschiedlichen Bebauungsszenarien, die vom Planungsbüro Schwarz Architekten auf der Grundlage der gesammelten Anregungen und Wünsche aus dem 1. Workshop entwickelt wurden. In die anschließende Diskussion brachten sich neben den Vertretern der Stadt, des Bezirksbeirats und der aurelis auch wieder zahlreiche Mitglieder aus Initiativen und Interessengruppen sowie interessierte Vaihinger Bürger rege und konstruktiv ein. „Wichtig für die weitere Beplanung des Areals sind die Beziehung zwischen Stadt und Grün, die Vielfalt der Nutzung sowie die Flexibilität in der späteren Bebauung. Das ist im Workshop sehr deutlich geworden“, so Klaus Gudzent, Projektentwickler von aurelis. Unerwünscht sind dagegen Monostrukturen, die dem verbindenden Element des sogenannten „Vaihinger Bands“ nicht gerecht werden.

Das Vaihinger Band bezeichnet das Areal zwischen S-Bahnhof und Synergiepark mit direkter Anbindung an den S-Bahnhof über eine bestehende Fußgängerunterführung. Dieser Aufgang bildet schon heute einen urbanen Punkt, dem aber bisher der Abschluss in Richtung Bahnhof fehlt. Der Vorschlag der Stadtplaner sieht deshalb in allen vorgestellten Szenarien einen zentralen Platz an dieser Stelle vor.

In der Diskussion wurden erneut die besonderen Standortqualitäten deutlich, die das Areal aufgrund seiner zentralen Lage, seiner Nähe zur Stadtmitte, zum Synergiepark, zur Universität, zur Messe und zum Flughafen sowie durch die sehr gute öffentliche Verkehrsanbindung bietet. Dies erlaubt zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten. Die Wünsche der Teilnehmer reichen dabei von Büro und Wohnungsangeboten, Gastronomie, Erholungs- und Grünflächen bis hin zu zentralen öffentlichen Bildungs-, Kultur-, Kinder- und Jugendeinrichtungen.

Bis zum nächsten Workshop im Februar sollen nun drei modifizierte Szenarien in unterschiedlicher Bebauungsdichte detaillierter ausgearbeitet werden. Dazu werden auch Verkehrs- und Landschaftsplaner die Grünraumqualitäten sowie die Verkehrsmengen und deren Bewältigung kommentieren. Klaus Gudzent betont: „Entscheidend für uns ist nicht die Dichte der Bebauung, sondern die Qualität. Die drei Szenarien werden parallel ausgearbeitet und weiterentwickelt. Damit haben wir dann eine gute Grundlage, die wir im Umwelt- und Technikausschuss (UTA) präsentieren und zur Entscheidung vorlegen können.“

Informationen zu den bisherigen Ergebnissen der Planungswerkstatt bietet die Internetseite www.aurelisinvaihingen.de. Hier können auch die ersten Entwürfe und Szenarien der Bebauungspläne abgerufen werden. Das Ergebnisprotokoll des gestrigen Workshops wird in den kommenden Wochen eingestellt. Der genaue Termin für den 3. Workshop im Februar wird noch bekannt gegeben.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

susanne.heck@aurelis-real-estate.de +49 6196 5232-140