aurelis verkauft zwei Gebäude im Gare du Nord

Eine Freiburger Bietergemeinschaft hat die denkmalgeschützte Halle der ehemaligen Betriebswagenwerkstatt (BWW-Halle) auf dem Areal Gare du Nord erworben. Hinter der Gesellschaft stehen unter anderem der bisherige Betreiber Frank Böttinger sowie der Journalist und Projektentwickler Lars Bargmann. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Gebäude besteht aus einer 5.700 Quadratmeter großen Halle und ca. 1.400 Quadratmeter Bürofläche auf zwei Etagen in seitlich gelagerten Bürotrakten. Die Halle, die 1903/04 in Industriearchitektur erbaut wurde, wird derzeit temporär für Veranstaltungen und als Lager verwendet. Eine kulturelle und gastronomische Nutzung ist auch für die Zukunft geplant. Ein detailliertes Konzept werden die neuen Eigentümer in den kommenden Monaten vorstellen.

Lars Bargmann freut sich darüber, dass das Gebäude in Freiburger Hand geblieben ist: „Wir wollen diese wunderbare, denkmalgeschützte Halle für Freiburg erhalten und behutsam entwickeln. Zu einem Vorzeigegebiet wie dem Gare du Nord gehören auch ein kulturelles Angebot. Das werden wir nun mit verschiedenen Akteuren in der Stadt für die BWW-Halle weiterentwickeln.“

Ebenfalls veräußert hat aurelis den denkmalgeschützten Gebäudekomplex des ehemaligen Restaurants La Cantina, der 1905 entstanden ist. Er besteht aus dem zweigeschossigen Gebäude einer ehemaligen Gaststätte, die bis vor ca. drei Jahren bewirtschaftet wurde, einem gewerblich genutzten Gebäude sowie einem eingeschossigen Lager. Der Käufer, die BRS Verwaltungsgesellschaft mbH, wird ein Investitionsvolumen im oberen sechsstelligen Bereich aufbringen, der Bauantrag für die Sanierungsarbeiten ist bereits gestellt. Geschäftsführer Didi Broscheit, der mit der „Bellini-Konzeptfabrik“ schon mehrere Projekte, unter anderem das Coucou, realisiert hat, ist auch bei der Pächtersuche schon fündig geworden. Gemeinsam mit drei erfahrenen Gastronomen wird er auf dem Gare du Nord ein Restaurant mit Biergarten entwickeln. Eine Eröffnung ist noch im Jahr 2011 geplant. Ein Gästehaus wird eventuell zu einem späteren Zeitpunkt realisiert.

Die Zufahrt zum La Cantina ist bereits heute möglich und erfolgt von der Waldkircher Straße und der Neunlindenstraße über das bestehende Straßennetz der inneren Erschließung (Güterhallenstraße, Zollhallenstraße, Rampenstraße).

Der Leiter des Projektes Gare du Nord bei aurelis, Christoph Merten, sieht in den beiden Verkäufen wichtige Impulse für eine künftige Belebung des Areals. „Wir haben nun einen Riesensprung gemacht, was das kulturelle und gastronomische Angebot betrifft: In absehbarer Zukunft gibt es auf dem Gelände ein Restaurant mit Biergarten und eine Eventhalle. Mit dem Pavillon auf dem Zollhallenplatz soll eine weitere gastronomische Nutzung hinzukommen, ein Fitness- und Wellnesscenter ist bereits da. Aus unserer Sicht ist das eine reizvolle Ausgangsposition für künftige Nutzer und eine Bereicherung für die bestehende Nachbarschaft.“

Der erste Bauabschnitt im Gare du Nord, Carré 1, ist bereits erschlossen und baureif. aurelis führt Gespräche mit Interessenten über zwei Drittel der insgesamt 60.000 Quadratmeter großen Teilfläche. Das Unternehmen veräußert Grundstücke an Investoren oder baut bei einer Vorvermietungsquote von 60 bis 70 Prozent selbst.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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