Aurelis verkauft Baugebiet „Ilmenau Garten“

Das unter dem Namen „Ilmenau Garten – Leben in der Lüneburger Mitte“ bekannte Gelände zwischen Hauptbahnhof und Ufer der Ilmenau wurde am 19.09.2012 vom bisherigen Eigentümer Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG an eine gewerbliche Investorengemeinschaft aus Lüneburg verkauft. Auf dem 96.700 Quadratmeter großen Areal werden Büro-, Wohn- und Gewerbeimmobilien entstehen. Ein städtebaulicher Vertrag, der auch die Regelungen für die Erschließung beinhaltet, soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Im Anschluss ist vorgesehen, das Bebauungsplanverfahren mit dem Satzungsbeschluss zu vollenden. Erste Baumaßnahmen werden bereits für Sommer 2013 erwartet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Nachdem alle planerischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen wurden, haben wir mit den Trägern der Ilmenau Garten GmbH & Co. KG professionelle, regional sehr gut vernetzte und bekannte Investoren gefunden, die jetzt alle weiteren Schritte umsetzen werden“, so Harald Hempen, Leiter der Region Nord von Aurelis. Aktuell ist vorgesehen, rund 36.800 Quadratmeter für Wohnungsbau, 9.700 für wohnverträgliches Gewerbe, 7.500 für Sonderwohnformen, wie Studenten- oder Seniorenwohnheime und 5.700 für Büronutzungen zu entwickeln. Für den Wohnungsbau ist hauptsächlich Geschosswohnungsbau vorgesehen. 300 Wohneinheiten sind nach aktuellem Stand insgesamt geplant. „Diese entstehen in einer sehr attraktiven Lage: innenstadtnah, direkt an der Ilmenau, zentral und trotzdem grün“, sagt Manfred Schulte, Geschäftsführer des für dieses Projekt gegründeten Unternehmens Ilmenau Garten. „Alle weiteren Details werden wir jetzt zügig und in gutem Einvernehmen mit der Stadt klären. Wir kennen die Region sehr genau und möchten dieses exponierte Areal zu einem begehrten Wohngebiet entwickeln“, so Schulte weiter. Neben der Schulte Bauregie GmbH gehören die Unternehmen Roland Wölk Projektentwicklungs GmbH und die Maszutt und Bauer Bauträger GbR zu der Investorengemeinschaft.

Welche gewerblichen Nutzungen und Dienstleistungen angesiedelt werden, steht derzeit noch nicht fest. Denkbar sind beispielsweise Nahversorgungseinrichtungen, Ärztehäuser oder Dienstleistungszentren. Großflächiger Einzelhandel und industrielles Gewerbe sind auf dem Gelände nicht vorgesehen. Im Osten wird das Areal künftig durch eine Lärmschutzwand begrenzt. Die Wohnanlagen werden mit zusätzlichen passiven Lärmschutzmaßnahmen ausgestattet. Die Ausrichtung erfolgt zur Ilmenau und Innenstadt.

Möglich wurden die seit 2010 zügig voranschreitenden Planungen durch konstruktive und intensive Verhandlungen zwischen Aurelis und der Stadtverwaltung Lüneburg. Im Mai 2010 wurde bereits der städtebauliche Vertrag für das Bebauungsplanverfahren unterzeichnet. Gleichzeitig konnten EFRE-Fördermittel für Erschließungsmaßnahmen eingeworben werden.

Die Kosten für den notwendigen Brückenneubau von der Willy-Brandt-Straße zum Baugebiet stehen noch nicht fest. Aktuell sind für die Brücke sowie Investitionen in das angrenzende „Museum für das Fürstentum Lüneburg“ 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Nach dem Verkauf des Gesamtareals ist mit einer Revitalisierung der Gesamtfläche bis 2016 zu rechnen.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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