aurelis und Stadt Bad Homburg v.d.H. stellen Weichen für städtebauliche Entwicklung am Güterbahnhof

Mit der Vereinbarung des städtebaulichen Vertrags zwischen der Stadt Bad Homburg v.d.H. und dem Immobilienunternehmen aurelis Real Estate GmbH & Co KG über das Gebiet am Güterbahnhof wurde der Startschuss für die Realisierung der Planungen auf dem Areal am nordwestlichen Innenstadtrand abgegeben. Am Freitag, den 13.03.2009, trafen sich Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr und Stadtrat Peter Vollrath-Kühne sowie die Vertreter von aurelis zur notariellen Beurkundung.

Städtebauliche Verträge sind vor allem zur Klärung der Erschließung größerer Baugebiete notwendig. Im September 2008 war bereits der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 17 Ost gefasst worden, der auch die Flächen von aurelis am Güterbahnhof umfasst. Nun steht der Rechtskraft des Bebauungsplans nichts mehr im Wege. Das ehemalige Bahngelände soll künftig für Gewerbe- und Dienstleistung mit Freizeitanteilen genutzt werden können.

aurelis, eine Gesellschaft von HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH und Redwood Grove International, entwickelt als Grundstückseigentümer gemeinsam mit der jeweiligen Kommune Nutzungskonzepte für viele ehemalige Bahnflächen, die anschließend veräußert werden.

An der Erschließung des Gebietes „Güterbahnhof“ wird sich aurelis mit 1,76 Millionen Euro finanziell beteiligen. Dieser Betrag fließt nicht nur in den Bau von Straßen, von Wasser- und Abwasserkanälen, sondern auch in eine moderne und ansprechende Gestaltung des neuen „Bahnhofsvorplatzes Süd“. Schon im Sommer 2009 werden die Erschließungsarbeiten beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2011 geplant. Wichtiges Element der attraktiven Neugestaltung des Areals ist die Renaturierung des Dornbachs.

Auf dem aurelis-Grundstück befindet sich der Gebäudekomplex des ehemaligen Güterbahnhofs mit Güterhalle, der unter Denkmalschutz steht. aurelis steht hier bereits mit mehreren Interessenten im Gespräch. Für eine weitere Teilfläche liegen Anfragen von Hotelbetreibern vor. Die Stadt Bad Homburg v.d.H. und aurelis haben sich außerdem im städtebaulichen Vertrag darauf verständigt, den von der Stadt betriebenen Park & Ride-Parkplatz so lange wie möglich zu erhalten. Letztendlich aber sollen die Pendlerparkplätze in eine noch zu errichtende Tiefgarage vor dem Bahnhofshauptgebäude verlegt werden.

„Nun wird es endlich konkret“, so Thaddäus Zajac, Geschäftsführer von aurelis. „Die Pläne zur Gestaltung des gesamten Bahnhofsumfeldes in der Stadt Bad Homburg werden nun Stück für Stück umgesetzt. Das Bahnhofgelände kann in den nächsten zwei bis drei Jahren dem hohen Standard der Kurstadt angepasst werden.“

„Der Abschluss des Vertrags bedeutet einen gewaltigen Schritt nach vorne für das Bahnhofsumfeld“, meint auch Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr, „damit fügen wir die von beiden Seiten gemeinsam vorangetriebenen Planungen zusammen. Für das Gelände südlich des Bahnhofs hat die Zukunft begonnen.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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