aurelis übertrifft Ziele im Geschäftsjahr 2010

  • Zirka 2,5 Mio. Quadratmeter Fläche veräußert
  • Dadurch Verkaufserlöse von 300 Mio. Euro erzielt
  • Mietumsätze blieben dennoch nahezu stabil bei 90,2 Mio. Euro

Die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG aus Eschborn hat im Geschäftsjahr 2010 ihre Ziele deutlich übertroffen: Das Immobilienunternehmen veräußerte 2,5 Mio. Quadratmeter im Wert von knapp 300 Mio. Euro (2009: 230 Mio. Euro).

Hinweis (21.05.2015): Die Finanzkennzahlen in dieser Pressemitteilung sind nach Cost Accounting-Methode (fortgeführten Anschaffungskosten) ausgewiesen. Seit dem Geschäftsjahr 2014 weist das Unternehmen seine Finanzkennzahlen gemäß IAS 40 auf Basis der Fair Value Accounting-Methode (Marktwert) aus. Die nachfolgend aufgeführten Finanzkennzahlen sind daher nicht mit denen des Jahres 2014 vergleichbar.

Trotz des somit reduzierten Flächenportfolios blieben die Mieterlöse im Berichtsjahr mit 90,2 Mio. Euro stabil (2009: 92 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 39 Prozent auf 62,3 Mio. Euro (2009: 44,8 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss (EAT) betrug 55,5 Mio. Euro (2009: 39,0 Mio. Euro). Das Portfolio des Unternehmens umfasst nun bundesweit knapp 19 Mio. Quadratmeter Grundstücksfläche.

Positive Entwicklung setzt sich fort

„Wir haben im Jahr 2010 unsere positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und gleichzeitig noch stärker in die Zukunft unseres Unternehmens investiert“, erläutert Dr. Joachim Wieland, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von aurelis. Die Gesellschaft investierte im vergangenen Jahr etwa 71 Mio. Euro in das eigene Portfolio, so zum Beispiel durch Refurbishment und Neubaumaßnahmen sowie den Bau von Infrastruktur für Entwicklungsprojekte. Im Geschäftsjahr 2009 hatte aurelis 46 Mio. Euro aufgewendet. Trotz höherer Investitionen konnte das Unternehmen seinen Darlehensbestand um 140 Mio. Euro auf 750 Mio. Euro reduzieren.

Als entscheidend für die gute Entwicklung von aurelis betrachtet Wieland drei Einflussfaktoren:

1. Im Geschäftsjahr 2010 wurden unter anderem aus den innerstädtischen Großprojekten Europaviertel in Frankfurt, Stadtquartier Am Hirschgarten in München sowie Duisburger Freiheit große Flächenvolumina und Objekte verkauft.

2. aurelis verfügt über ein diversifiziertes Portfolio aus Freiflächen und Immobilienobjekten mit unterschiedlichen Entwicklungspotenzialen. Dies eröffnet Entscheidungsspielraum, auf die jeweilige Marktentwicklung zu reagieren.

3. Die Gesellschaft hat erfolgreich neue EDV-Systeme zur Projektsteuerung eingeführt. Diese tragen entscheidend dazu bei, die Transparenz für jede einzelne Immobilie zu erhöhen und die Geschäftsprozesse innerhalb der Projektentwicklung sowie bei der Kosten- und Budgetplanung weiter zu optimieren.

Entwicklung innerhalb der Segmente

Das Segment der Büronutzung entwickelte sich 2010 positiv: Der überwiegende Teil der Verkaufserlöse aus Grundstücksveräußerungen, nämlich gut 38 Prozent, resultierte aus diesem Bereich. Weitere zirka 25 Prozent der Verkaufserlöse entfielen auf Wohnbauland. Die Segmente Industrie- und Lagerimmobilien (knapp 13 Prozent) sowie Einzelhandel (12 Prozent) waren nahezu gleichauf. Der Rest verteilte sich auf Gemeinbedarfs- und Verkehrsflächen.

Mit den Kommunen schloss aurelis 2010 für viele Standorte städtebauliche Verträge und Vereinbarungen, die entweder das Baurecht sichern oder auf dem Weg der Bauleitplanung die wesentliche Voraussetzung bilden. Dieser Prozess führte zu einer Wertsteigerung der Grundstücke im aurelis-Portfolio. Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen damit die Kommunen im Standortwettbewerb: „2010 haben wir mit unseren Projekten die Voraussetzungen geschaffen, um insgesamt Raum für mehr als 2.300 Wohneinheiten und ca. 9.000 Arbeitsplätze herzustellen. Mit der Aufbereitung der Brachflächen und der Schaffung von Baurecht haben wir bundesweit die Basis für Folgeinvestitionen in Höhe von etwa 1,3 Mrd. Euro gelegt“, so der Sprecher der Geschäftsführung. Seit 2008 habe aurelis über die Folgejahre insgesamt ca. 2,4 Mrd. Euro an Folgeinvestitionen in den Kommunen ausgelöst.

Stabile Mieteinnahmen trotz Verkäufen

aurelis erzielte 2010 trotz des hohen Verkaufsvolumens stabile Mieteinnahmen in Höhe von 90,2 Mio. Euro. Etwa die Hälfte der Mieterlöse wurde durch die Vermietung von Freiflächen zu gewerblichen Zwecken eingenommen, die andere Hälfte stammte aus Gebäudevermietungen. Der Leerstand konnte im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent reduziert werden. Bei der derzeitigen Nutzungssituation der Grundstücke stellt der vermietbare Leerstand eine Quote von knapp 12 Prozent dar.

Das Unternehmen hat 2010 neue Mietverträge und Vertragsverlängerungen mit einem Jahresvolumen von insgesamt 20,7 Mio. Euro abgeschlossen. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit im Portfolio verlängerte aurelis von 53 auf 60 Monate.

Ausblick 2011

2010 wurden – beeinflusst durch attraktive großflächige Einzelverkäufe – hohe Verkaufserlöse erzielt. Für das laufende Jahr erwartet die Geschäftsführung Verkaufserlöse auf normalisiertem Niveau von knapp über 200 Mio. Euro und einen trotz der Verkäufe nur leichten Rückgang der Mieterlöse. Das Vorsteuerergebnis (EBT) 2011 wird voraussichtlich leicht unter Vorjahresniveau liegen.

Im Jahr 2011 wird sich aurelis weiterhin darauf konzentrieren, das Portfolio zu optimieren. Dazu gehören der gezielte Abverkauf von Projektflächen sowie die zügige Baurechtschaffung für große Projekte. Ziel ist es darüber hinaus, das Bestands-Portfolio trotz Abverkäufen wertstabil zu halten. Dafür sollen weitere langfristige Mietverträge akquiriert und die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge erhöht werden. Investitionen in Form von Refurbishments in eigenen Immobilien sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der Strategie: Für 2011 sind Projekte in München, Münster und Nürnberg sowie Duisburg geplant.

Die Entwicklung des Unternehmens in der Vergangenheit sei eine solide Basis für die nächsten Jahre: „Wir haben seit 2007 einen erheblichen Entwicklungssprung mit unserem Portfolio und unserer Organisation gemacht“, betont der aurelis-Chef. Die Flächen des Unternehmens würden bis Ende 2012 fast vollständig vom Eisenbahnbundesamt entwidmet, vermessen und von bahnbetrieblichen Anlagen freigeräumt sein. „Damit werden wir für unsere bedeutendsten Projekte Baurecht haben und sind zugleich an den wichtigsten Immobilienmärkten Deutschlands vor Ort präsent“, unterstreicht Wieland. Das Know-how, ein komplexes Portfolio aufzuwerten, habe aurelis in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt und die dafür erforderliche Kompetenz innerhalb des Unternehmens ausgebaut. Das Geschäftsmodell von aurelis ist nach den Worten von Wieland stabil, erfolgreich und zukunftsfähig.

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

susanne.heck@aurelis-real-estate.de +49 6196 5232-140