Aurelis übergibt Straßen an die Stadt Offenburg

2. Erschließungsabschnitt eröffnet / Neuer Lebensraum für geschützte Tierarten geschaffen

Mit einem kleinen Straßenfest wurde heute die Fertigstellung des so genannten zweiten Erschließungsabschnitts auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhof Süd in Offenburg gefeiert. Die Grundstückseigentümerin, die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, hatte neben Baubürgermeister Oliver Martini weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung, die verantwortlichen Dienstleister, die am Bau beteiligten Firmen, die neuen Grundstückseigner und die Nachbarschaft dazu eingeladen. Im Rahmen des Festakts wurden Flächen und Anlagen in die Hände der Stadt und der Straßenbaubehörde des Bundes übergeben.

In den vergangenen Jahren hat sich das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Offenburg von einer innerstädtischen Brache zu einem neuen Gewerbegebiet am nördlichen Stadteingang entwickelt. Damit verbunden waren – vor allem in den vergangenen zwei Jahren – zahlreiche Straßenbaumaßnahmen, welche die Anbindung des Gebietes für die Besucher der angesiedelten Märkte, für Unternehmen und Anrainer verbessern sollten. Diese Baumaßnahmen wurden durch Aurelis beauftragt. Die Straßen und die begleitenden Fuß- und Radwege wurden heute offiziell an den Bund (vertreten durch das Regierungspräsidium Freiburg und durch das Straßenbauamt des Ortenaukreises) und die Stadt Offenburg übergeben. Baubürgermeister Oliver Martini hat dazu mit Thaddäus Zajac, Geschäftsführer der Aurelis Real Estate, an der Planstraße C ein symbolisches „Eröffnungsband“ durchschnitten.

Bedingt durch die Vegetationsperioden wird das Straßenbegleitgrün in der Güterstraße sowie entlang der Okenstraße erst in den kommenden Wochen angelegt. Zum Auftakt aber haben Oliver Martini und Thaddäus Zajac schon heute gemeinsam einen Baum gepflanzt – eine Winterlinde. Danach nahmen die Gäste die Gelegenheit wahr, bei einer Führung über das Gelände sowohl die neuen Straßen und Wege als auch die neuangesiedelten Betriebe kennen zu lernen – mit musikalischer Untermalung, denn die „Diamond Dogs“ aus Mannheim begleiteten den Rundgang als „Straßenmusikanten“.

Mit dem Bus konnte auch der neue Lebensraum für Eidechsen besichtigt werden. In Windschläg hat Aurelis als Ausgleichsmaßnahme für die bebauten Flächen ein Habitat insbesondere für Mauereidechsen angelegt. Dort standen Landschaftsplaner bereit, um den Besuchern den ökologischen Nutzen solcher Maßnahmen zu erläutern.

Aurelis-Geschäftsführer Thaddäus Zajac betonte die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere mit der Stadtverwaltung: „Sie können sich vorstellen, dass wir nicht jede Baumaßnahme mit einem solchen Fest abschließen. Hier hat aber alles gepasst – und wir wollten außerdem den im Güterbahnhof ansässigen Betrieben und Mietern für das geduldige Ertragen der einen oder anderen Unannehmlichkeit während der Baumaßnahmen Dankeschön sagen.“

Wie Thaddäus Zajac erläuterte, beabsichtigt Aurelis in den nächsten Jahren das Gelände zu entwickeln, das nördlich an die neu gebaute Planstraße C anschließt und bis zur Gemarkungsgrenze Bohlsbach verläuft. Damit könnten nach ersten Planstudien auf derzeit ungenutzten Flächen weitere rund 16.500 Quadratmeter Gewerbeflächen entstehen. „Auch im Hinblick auf diese Entwicklung“, verdeutlichte Zajac, „wird Aurelis das Biotop in Windschläg um weitere ca. 7.000 Quadratmeter für Eidechsen und etwa 3.500 Quadratmeter speziell für Vögel erweitern.“

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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