aurelis eröffnet Europagarten und Ost-West-Erschließung Boulevard Mitte – Pariser Straße im Europaviertel West

Die aurelis Real Estate GmbH & Co., Eschborn, hat am Dienstag, 21. Juni 2011, in Anwesenheit des Frankfurter Stadtrates und Planungsdezernenten Edwin Schwarz, weiteren Repräsentanten aus Politik und Verwaltung sowie geladenen Gästen den ersten und mit rund 40.000 Quadratmetern größten Bauabschnitt des Europagartens im Europaviertel West der Main-Metropole eröffnet. Damit wird das „grüne Herz“ des Areals, inklusive der baumgesäumten Promenaden und des ersten Spielplatzes, für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich. Zudem wurden auch die Europa-Allee im Abschnitt Boulevard Mitte sowie die Pariser Straße als Ost-West-Verbindung für den öffentlichen Verkehr freigegeben, sodass das Europaviertel West nun komplett von der Emser Brücke bis zur Straße Am Römerhof durchfahren werden kann.

Bei der Erstbefahrung der Strecke wurde auch die erste von zwei Stromtankstellen des Frankfurter Energiedienst-leisters Mainova AG im Europaviertel West in Betrieb genommen. Konzernsprecher Alexander Zell sagte: „Elektromobilität ist eine Zukunftstechnologie mit großem Potenzial. Sie wird den Verkehr und die Wirtschaft von morgen verändern und ist ein wichtiger Teil der Vision intelligenter Stromversorgungsnetze. Deshalb treiben wir die Elektromobilität in unserer Heimat voran und errichten eine flächendeckende Tank-Infrastruktur in Frankfurt und der Umgebung.“ Für das Aufladen der Fahrzeuge an der neuen Stromtankstelle – die zweite soll noch im Sommer in Betrieb gehen – wird ausschließlich der Mainova-Ökostrom „Novanatur“ verwendet. Dieser wird völlig ohne Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) in den Main-Wasserkraftwerken Griesheim und Eddersheim erzeugt.

Mit der nunmehr durchgeführten Eröffnung des Europaviertels West wurde der ursprüngliche Zeitplan, der eine Auflassung für 2014 vorgesehen hatte, „ganz erheblich unterschritten“, erläutert Thaddäus Zajac, Geschäftsführer der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG. „Die hohe Entwicklungsgeschwindigkeit war nur durch die zielführende und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen zuständigen Dezernaten und Ämtern der Stadt Frankfurt möglich“, so Zajac weiter.

Die nächsten Schritte stehen bereits fest: Noch in der zweiten Jahreshälfte 2011 wird der nördliche Taschenpark zwischen den Quartieren „Helenenhöfe“ und „PARKEND“ hergestellt, ebenso die Fußgängerbrücke über die „Straße der Nationen“. Dann können die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger vom Europaviertel sowie vom Gallus bis zur Nidda durchgängig im Grünen spazieren gehen. Kinder können sich in den neuen Spielplatzbereichen austoben. Die erste Kindertagesstätte an der Idsteiner Straße wurde bereits im Februar dieses Jahres eröffnet. Weitere Kitas sind in Planung. Auch die Entwurfsplanung des Autotunnels unter dem Europagarten wurde bereits von der Stadt genehmigt – die Ausführungsplanung wird derzeit zur Umsetzung durch aurelis erarbeitet.

Europaviertel West: Wohnen, Erholen, Arbeiten.

Das auf dem Gelände des ehemaligen Frankfurter Rangierbahnhofs errichtete Stadtquartier umfasst die Wohnquartiere „Helenenhöfe“ und „PARKEND“, sowie die gemischt, also auch gewerblich, genutzten Quartiere „Boulevard Mitte“ und „Boulevard West“. Nach der kompletten Fertigstellung werden hier auf rund 670.000 Quadratmetern ca. 13.000 Menschen wohnen, einkaufen, lernen, arbeiten und sich erholen.

„Die gesunde Mischung aus Wohnungen, Grünflächen und Gewerbe“ (Stadtrat Edwin Schwarz) wird sehr gut angenommen: Bislang konnten etwa Dreiviertel des Baulandes verkauft werden. Investoren wie die Nassauische Heimstätte, Hochtief Projektentwicklung, die AMADEUS Gesellschaft für Wohnungsbau mbH, die P + B Europaviertel GmbH & Co.KG, die Sahle Unternehmensgruppe und die RVI GmbH haben teilweise bereits mit den Bauarbeiten für Wohnungen und gewerbliche Nutzungen wie Nahversorgung und Gastronomie begonnen. Sie schätzen den citynahen Standort, die gute Anbindung an die Autobahn und den Flughafen sowie die Einbindung in das ÖPNV-Netz, die durch die städtische Maßnahme der Verlängerung der U-Bahnstrecke U5 nochmals attraktiver wird und eine schnelle Erreichbarkeit der Frankfurter Innenstadt garantiert. Diese Faktoren machen das Europaviertel West gleichermaßen zum begehrten Wohnquartier als auch zu einem attraktiven Büro- und Gewerbestandort.

Europagarten und Ost-West-Erschließung: Zahlen und Fakten

  • Sehr kurze Bauzeit des Europagartens bis zur Eröffnung: September 2010 bis Juni 2011.
  • Sehr kurze Bauzeit der Ost-West-Erschließung bis zur Eröffnung: April 2010 bis Juni 2011.
  • Rund 160.000 Kubikmeter an Boden (ca. 11.000 Lkw-Ladungen) wurden bewegt; hiervon wurden ca. 130.000 Kubikmeter wieder verwendet.
  • Bau von über 3 Kilometer hochwertiger Straßen mit Fahrbahnen, Fahrrad- und Gehweganlagen.
  • Anlage von ca. 20.000 Quadratmetern Asphaltflächen und etwa 27.000 Quad-ratmetern Pflasterflächen.
  • Errichtung von 173 Beleuchtungsmasten.
  • Im Straßenbereich wurden rund 270 Bäume gepflanzt, im Europagarten etwa 300.
  • Errichtung von zwei Stromtankstellen.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.europaviertel.de

Kontakt für die Presse

Susanne Heck

Leiterin Marketing & Kommunikation

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