Aufbruchstimmung am Hirschgarten

Fotografie, Tanz, Musik – in einer ehemaligen Industriehalle im zukünftigen Stadtquartier Am Hirschgarten konnten junge Nachwuchskünstler zwei Jahre lang ihrer Schaffenslust freien Lauf lassen. 55 Tage bevor diese Initiative aus dem Gebäude ausziehen wird, zeigt ein Sommerfest das gesamte Spektrum des Kunst- und Kulturprojektes „Neuland“. „4752000s Abbruch – Umbruch – Aufbruch“ läuft von Freitag, den 06.06.08 bis Sonntag, den 08.06.08. „Noch knapp 5 Millionen Sekunden stehen uns an diesem Ort zur Verfügung“, so erklärt Neuland-Initiator Uli Gansloser den ungewöhnlichen Titel der Veranstaltung. „Diese wollen wir nutzen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen, was wir hier in den vergangenen zwei Jahren geleistet haben.“

Insgesamt 16 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Tanz werden das Sommerfest facettenreich gestalten. An den Abenden lockt ein buntes Programm: Highlight am Freitag um 20 Uhr ist das Konzert der US-amerikanischen Punkrock-Band „Black Fire“. Gleich im Anschluss folgt ein Auftritt der beiden bekannten Münchner Tanzkünstlerinnen Anja-Susann Huber und Kaa Riedel. Zum Abschluss gibt es Mitternachtschansons. Auch der Samstagabend, der um 16 Uhr mit einem philosophischen Roundtable startet, lockt mit zwei Konzerten: Die Gruppe „Moon“ aus Aachen bietet um 22 Uhr Elektronik-Pop. Danach folgt Straßenmusik mit afrikanischen Wurzeln von „Teddybear and friends“. Ein „musikalischer Kommentar zur Fußball-EM“ von Rick Walker, Leander Reininghaus und Rainer Straschill rundet den Sonntag um 20.45 Uhr ab.

Neben den Darbietungen am Abend können jeden Tag ab 15.30 Uhr diverse Ausstellungen besichtigt werden: So wird die Neuland-Halle, ein sieben Meter hoher und 1000 Quadratmeter großer Raum, zum Beispiel von dem Stuttgarter Künstler Fritz Bach inszeniert und in Beziehung zum Baugrundstück Am Hirschgarten gebracht.

Die provisorische Halle am Birketweg 5a steht auf einer geplanten Straßenfläche für das Neubaugebiet „Stadtquartier Am Hirschgarten“, in dem in Kürze über 5.000 Menschen leben und arbeiten sollen. Erschließungskonzept und Bauablauf erfordern den Abbruch des Gebäudes.

Für September 2008 sucht Uli Gansloser für sein Neuland-Ensemble dann ein neues Zuhause. Ideal wäre ein Haus, in dem der direkte Austausch der Künstler stattfinden kann und das entsprechende Präsentationsflächen bietet. Dabei ist das Kulturprojekt auf tatkräftige Unterstützung angewiesen: „Wir sind eines der wenigen Projekte in München, die nicht städtisch gefördert werden. Wir haben uns bewusst gegen dieses Modell entschieden, um unsere Unabhängigkeit von politischen Zusammenhängen zu bewahren“, so Gansloser. So unterscheide sich Neuland von den üblichen kulturellen Einrichtungen. Wer das Künstlernetzwerk unterstützen möchte, braucht laut Gansloser kein Komplettkonzept zu präsentieren: „Wir sind zu allen Schandtaten bereit.“

Mehr Infos zum Sommerfest gibt es unter: www.neuland-muenchen.de

 

 

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