06.08.2019

Rückkehr von Jack in the box wird vorbereitet

Das Immobilienunternehmen Aurelis und die Beschäftigungsinitiative Jack in the box e.V. haben in einer gemeinsamen Presseerklärung den aktuellen Stand der Verhandlungen zur Rückkehr des Vereins nach Ehrenfeld dokumentiert.

Mitte Juni hatten Vertreter der Aurelis, der Kölner Verwaltung, des Vereins und der politischen Parteien in einem Termin die Modalitäten der Rückkehr von Jack in the box in das neue „Ehrenveedel“ abgestimmt. „Wir haben dem Verein inzwischen vereinbarungsgemäß einen Gestattungsvertrag zukommen lassen, der Jack in the box kurzfristig die Nutzung eines Grundstücks an der Westspitze des „Ehrenveedel“ ermöglicht“, informiert Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West. Das erklärte Ziel aller Gesprächspartner ist es, kurzfristig eine sozio-kulturelle Nutzung der Westspitze zu ermöglichen, die auf die Vorgaben des Bebauungsplanes und damit auf die künftigen Nachbarn Rücksicht nimmt. Als Voraussetzung dafür wird die Stadt Köln über den Erwerb des Grundstücks befinden: „Alle Fraktionen haben diese Idee begrüßt“, informiert Michael Buchholz.

Vorgaben des Bebauungsplans sind bindend
„Der Gestattungsvertrag bildet eine praktikable Übergangslösung, bevor nach einem möglichen Erwerb von der Aurelis der volle Zugriff auf das Grundstück möglich ist. Sofern es politischer Wille ist, würden wir uns um das Grundstück bemühen“, ,so Markus Greitemann, Beigeordneter des Dezernats für Stadtentwicklung, Planen und Bauen. „Es ist selbstredend, dass Jack in the box sich an alle Vorgaben des Bebauungsplans halten muss. Durch die sozio-kulturelle Nutzung darf es nicht zu Spannungen mit den Wohnungsnutzern kommen, ebenso darf der unmittelbar benachbarte Spielplatz in der Nutzung nicht beeinträchtigt werden“, so Greitemann weiter.  

Rückkehr an den Maarweg
„Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr in das Haus am Maarweg einziehen werden“, so Martin Schmittseifer, Vorsitzender von Jack in the box e.V. Perspektivisch möchte Jack in the box auf dem Grundstück mit Partnern ein Neubauprojekt umsetzen. „Wir planen eine Begegnungsstätte, einen Ort für Kunst und Kultur mit Präsentations-, Probe- und Produktionsräumen, angegliederter Gastronomie und vielem mehr.“ Auch Schmittseifer erwartet keine Konflikte mit den benachbarten Wohnnutzungen: „Die klaren Bestimmungen des Bebauungsplanes erfordern eine konzeptionelle Neuausrichtung: Veranstaltungen mit raumgreifenden Freiluftaktivitäten sind nicht mehr möglich. Die Grundstücksnutzung wird sich zum Maarweg hin orientieren, zudem werden Zu- und Abfahrten durch Gebäude in Richtung Osten abgeschirmt. Damit stellen wir sicher, dass die künftigen Bewohner im neuen Quartier völlig ungestört bleiben“, erklärt Martin Schmittseifer.

Susanne Heck
Leiterin Marketing & Kommunikation
Mergenthalerallee 15-21
65760 Eschborn
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